Tagung zum Thema Zwangsarbeit in Blumberg 1940–1945
Am 14.03.2026 fand im Blumberger Städlesaal eine Tagung mit dem Thema 'Fluchtpunkt Schweiz - Formen und Ende der Zwangsarbeit in Blumberg 1940–1945' statt.
Veranstalter waren der Verein für Geschichte und Naturgeschichte der Baar e.V. (Baarverein) gemeinsam mit dem Geschichts- und Heimatverein Blumberg e.V. (Wurzelsucher).
Initiator der Veranstaltung war der Wirtschaftshistoriker
Die Veranstaltung wurde unterstützt von der Stadt Blumberg, der
Etwa 90 interessierte Besucher aller Generationen nahmen an der Tagung teil, darunter auch zwei Geschichtskurse des Fürstenberg-Gymnasiums Donaueschingen. Das Event begann in lockerer Kennenlernrunde bei Kaffee und Brezeln. Mit Grußworten von Bürgermeisterstellvertreter Matthias Fischer, dem Vorsitzender des Baarvereins Dr. Friedemann Kawohl und dem Vorsitzenden der Wurzelsucher Hermann Zorbach wurde die Tagung eröffnet.
In einem Vortrag erläuterte Dr. Wolf-Ingo Seidelmann seine Forschungsergebnisse zum Thema 'Zwangsarbeit in Blumberg unter den Nationalsozialisten'. Der Schweizer Historiker
Während des gemeinsamen Mittagessens im TUS Clubheim (Conrads Restaurant) erfolgte ein reger Austausch unter den Tagungsteilnehmern. Danach erfolgte die Befragung der anwesenden Nachfahren von in Blumberg internierten Zwangsarbeiterinnen, moderiert durch
Ein weiterer Vortrag folgte von Florian Kemmelmeier über NS-Zwangsarbeit in Schwenningen und
Zum Ende der Veranstaltung fuhren interessierte Teilnehmer gemeinsam zum ehemalige Standort des Lagers.
Dr. Wolf-Ingo Seidelmann und Dr. Guido Koller beantworten Fragen
Diskussion mit Nachfahren von Zwangsarbeiterinnen